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5 Laupersdörfer am Nationscup im Einsatz

Für Dominik Meyer war es eine Premiere, er spielte zwar schon an der letztjährigen EM für die U17, doch am Nationscup nahm er das erste Mal teil. So reiste er mit viel Freude aber auch mit Nervosität nach Kaltbrunn. Am ersten Tag spielte die Auswahl zwei Mal gegen ihre Altersgenossen aus Italien. Nach einer guten ersten Halbzeit stand es zur Pause 1:1. Die Schweizer verloren aber nach dem Seitenwechsel den Anschluss an die immer stärker werdenden Italiener. Leider musste sich dann auch noch der stark aufspielende Goalie der Eidgenossen frühzeitig in die Garderobe verabschieden. Er bekam einen Puck an die Maske und konnte nicht mehr weiter spielen. Am Schluss verlor man die Partie mit 1:4. Meyer meinte, dass der Verlust des Torhüters auch eine Rolle gespielt haben könnte für die Niederlage. Auch für die zweite Partie fehlte er und so tauchten die Schweizer mit 1:11. „Wir spürten, dass uns ein wichtiger Rückhalt fehlte.“, meinte der Laupersdörfer am Ende des Tages. Mit seiner Leistung ist er  kritisch: „Ich kam zwar regelmässig zu Einsätzen und hatte auch Torchancen, konnte aber leider keine verwerten. Für morgen müssen wir unbedingt mehr aus unseren Chancen machen.“

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Für den nächsten Tag wollte sich die U17-Auswahl steigern und vor allem im Abschluss effizienter sein. Gegen die U19-Auswahl aus Italien gelang dies noch nicht. Zwar sah man eine Steigerung gegenüber dem Vortag, doch konnte man kein Tor erzielen. So verloren die Schweizer auch die dritte Partie mit 0:9. Im letzten Spiel wollten sie dann nochmal alles geben. Und tatsächlich stand es nach 36 Sekunden schon 1:0 für die Schweiz. Bis zur Pause konnten sie dann sogar auf 2:0 erhöhen. Der Pausenstand war dann auch das Schlussresultat. Die Italiener versuchten alles, scheiterten aber Mal für Mal am starken Schweizer Torhüter, der nach dem Schuss an die Maske vom Vortag wieder spielen konnte. Meyer glänzt mit 2 Assists und vielen Einsätzen.

Für die A-Nati begann der Nationscup ebenfalls mit 2 Partien gegen Italien. Das erste Spiel konnte knapp mit 3:2 gewonnen werden. Bei allen schweizer Treffern war ein Laupersdörfer Stock im Spiel. Schwarzenbach erzielte 2 Tore und gab 1 Assist und Ackermann kam auf 1Tor und 1 Assist. Das zweite Aufeinandertreffen lief dann nicht mehr wie gewollt für die Schweizer. Obwohl man spielerisch Überlegen war, verlor man die Partie mit 2:5. Der neue Assistenztrainer Matthias Goetschi meinte, dass es noch Steigerungspotenzial gäbe. „Wir stellten von Spiel zu Spiel die Blöcke um, um zu sehen welche Konstellation am Besten passt.“ sagte er weiter. Ausserdem hat der Trainerstaff noch die Qual der Wahl: Für die WM müssen noch 2 Spieler aus dem Kader gestrichen werden. Also gaben die Spieler auch am zweiten Tag Vollgas. Die erste Partie gegen die U19 aus Frankreich entschieden die Schweizer mit 3:1 für sich. Die letzte Partie spielten sie noch einmal gegen die A-Nati aus Italien. In einer spannenden und engen Partie konnten die Schweizer mit 1:0 in die Pause gehen. Nach der Pause kassierten sie aber innerhalb von 5 Minuten 3 Treffer. Zwar konnten die Eidgenossen kurz vor Schluss noch den Anschlusstreffer erzielen, für mehr reichte es jedoch nicht. So verloren sie den Final mit 2:3. Die 3 Laupersdörfer wussten aber zu überzeugen und waren insgesamt an 9 von 11 Treffern beteiligt.